Operativ - strategisch
Das Planungsmodul ergänzt die CUBE-Architektur um den Fokus
des unternehmerischen Forecast, unterstützt dadurch das
Unternehmen bei der Festlegung seiner strategischen
Umsatz-, Absatz- und Deckungsbeitrags-Ziele
und dient in CUBE Analysen als Controlling-Grundlage für
verschiedene Analysen.
CUBE Planung benutzt als Ausgangspunkt die aus CUBE Analysen vorliegenden Ist-Daten.
Von diesen können, bezogen auf die strategischen Geschäftseinheiten und frei definierbare
Kriterienkataloge, die Zukunftsvisionen des Unternehmens simuliert und abgeleitet werden.
Der Planungsprozess in CUBE basiert auf dem Gegenstromverfahren,
verbindet somit die Vorteile der Bottom-up- und Top-down-Planungsansätze.
Die Top-down-Planung geht von den Ziel- und Strategievorgaben des
Top-Managements aus, wohingegen die Bottom-up-Planung die
Spartenpläne der unteren Managementebenen in den Mittelpunkt stellt.
Der in CUBE Planung realisierte Planungsprozess des
Gegenstromverfahrens vereint die Vorteile beider Ansätze und
gleicht deren Nachteile aus.
Bei der Bestimmung der Zukunftsausrichtung des Unternehmens können die Strategen
nach vorab definierten Dimensionen in den nach ihrer Meinung
für die aktuelle Planung relevanten Daten navigieren, diese
um die ermittelten Trends und Wachstumserwartungen ergänzen und damit
einen Forecast determinieren.
Je nach aktuellem Planungsansatz können die historischen Daten zweier
vorangegangener Geschäftsjahre als Berechnungsgrundlage für die Planung
herangezogen werden. Dabei ist der Planungsansatz auf jeder Hierarchieebenen
(z.B. Produkte, Kunden, Firmenregionalstruktur) individuell bestimmbar.
CUBE Planung kann diesen Prozess alleine auf Basis der Systemkommunikation
der hierarchischen Unternehmensebenen abbilden, wobei der den
Planungsprozess unterstützende CUBE-Planungs-Workflow
vom Unternehmen selbst flexibel an die aktuelle Planungsphilosophie
angepasst werden kann und dieser Planungs-Kreislauf beliebig oft
wiederholbar ist.
| Variante 1 |
Variante 2 |
Variante 3 |
Variante 4 |
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| Zentrale |
Zentrale |
Zentrale |
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Geschäfts- stelle |
Geschäfts- stelle |
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Geschäfts- stelle |
Außen- dienst |
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Außen- dienst |
Außen- dienst |
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| Mögliche Planvorgaben-Szenarien |
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Auch die erforderliche Planungstiefe kann bei CUBE Planung vom
Unternehmen unter Berücksichtigung der Controlling-Anforderungen
an die Analysen in CUBE Analysen frei definiert werden:
| Ebenen der Planungstiefe |
| Planungszeiträume |
Jahre – Jahr – Monate – Monat |
| Planungsobjekte |
Unternehmen gesamt – Land - Geschäftsstelle - Außendienst |
| Kundengruppe – Kunden – Kunde |
| Produktgruppe – Produkte – Produkt – Packungen - Packung |
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| Aspekte der möglichen Planungstiefen |
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Das Planungsergebnis kann im Unternehmen interaktiv ermittelt werden.
CUBE Planung unterstützt im CUBE-Planungs-Circle den Planungsprozess
durch die Kommunikation der Planungsvorgaben, -zwischenergebnisse und
-abstimmungen zwischen den Planungsverantwortlichen auf allen einbezogenen
Ebenen der unternehmerischen Organisationsstruktur.
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| Möglicher CUBE-Planungs-Circle |
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Dieser Planungskreislauf kann beliebig oft, durch Kommunikation der
Planvorgaben und der modifizierten Plandaten zwischen den Hierarchieebenen,
wiederholt werden. Dabei kann jede Hierarchieebene nur Planungseinfluss auf
die ihr untergeordneten Hierarchieebene nehmen. Unterstützt wird der
Planungsverantwortliche in der Planzahlenübernahme durch den Vergleich der
Planvorgaben mit den vorliegenden Planzahlen.
Nach Abschluss des Planungsvorgangs werden die ermittelten Daten an
CUBE Analysen übergeben. Die Anpassung der Plandaten im Berichtsjahr sind
selbstverständlich möglich.
Die rein operativen CUBE-Planungsinstrumente umfassen dabei folgende Funktionen:
- Übernahme der Vor- und Vorvorjahreswerte der definierten Planungskriterien
- multipliziert mit einem konstanten Faktor
- multipliziert mit einer hinterlegbaren zukünftigen Preisliste
- auf zwölf Monate äquivalent verteilt
- zeitlich verteilt relativ zu den Vorjahres- und/oder Vorvorjahreswerten
- etc.
- Manuelle Erfassung von Plandaten (Vorgabe-/Ergänzungsdaten)
- Übernahme der Vorgabewerte durch die hierarchisch untergeordneten Bereiche des Unternehmens
- Übernahme der ergänzten Planwerte in beide Hierarchierichtungen
- Kombination von Detailplanungsdaten, z.B. für definierte
Kundenportfolios einer strategischen Geschäftseinheit und Planungsbudgets;
dabei unterstützt ein Autokumulator die Berechnung
Die sich aus diesem Prozess ergebenden Vorteile:
- Zielkonformität:
In der ersten Planungsphase kann die Unternehmensleitung z.B.
Prämissen, globale Absichten, Strategien und Ziele vorgeben,
die als Richtlinien für die unteren Managementebenen dienen.
- Klare, konsistente Ziele (Feed-forward):
Die Manager der unteren Ebenen können aufbauend auf ein
konsistentes und klares Zielsystem die Detailplanung mit
Zielen und Strategien für den jeweiligen Bereich vornehmen.
- Entwicklung und Bewertung von Alternativen:
Diese Detailplanung wird dem Top-Management vorgelegt und wiederum mit
den unteren Managementebenen abgestimmt.
- Informationen von unten nach oben (Feedback):
Die nachgeordneten Planungsträger erstellen Analysen
(CUBE Analysen) und entwickeln Detailpläne. Durch diese
progressive Maßnahmenplanung von unten nach oben wird
entweder die Realisierbarkeit bestätigt oder eine
Rückkopplungsschleife ausgelöst, die zur Änderung der
Zielvorgaben durch die Unternehmensleitung führen kann.
- Breite Informationsbasis:
Das Wissen der unteren Ebene fließt in die Planung ein, ein
zirkulierender Informationsfluss zwischen den Managementebenen
ist gewährleistet.
- Verbesserte Reaktionsfähigkeit der Organisation:
Die Feed-forward und Feedback-Schleifen ermöglichen die konsistente
Reaktion des Unternehmens auf die veränderten Bedingungen.
- Motivation der unteren Managementebenen.
CUBE Kundenpotenziale
Die Kundenpotenziale schließen die Informationslücke zwischen den
externen Einflüssen und der Unternehmensplanung auf Kundenebene,
die sich aus den Analysen (Trend-, ABC-, etc.) und der Fortschreibung
der internen Vergangenheitsdaten nach verschiedenen Algorithmen ergibt.
Es ist das begleitende Werkzeug, das harte Fakten und weiche Daten
zur Erarbeitung einer realistischen Unternehmensstrategie während
Strategie-Meetings und -Beratungen verbindet.
Die grundlegenden "harten Fakten" wie die Mitbewerber und deren Produkte
werden erfasst und den vergleichbaren unternehmenseigenen Produkten zugeordnet.
Die Potenzial-Definitionen erfolgen aufgrund frei wählbarer
Bewertungskriterien für die jeweils gewünschte Kundenpotenzial-Analyse des zu
planenden Geschäftsjahres.
Diese umfassen:
- Zusammenfassung beliebig ausgewählter Produkte zu Analysegruppen
- Zuordnung einer Analysegruppe zu einer von drei Potenzialebenen (Hersteller, Produkt oder Packung)
- Festlegung einer individuellen Bewertungsskala mit bis zu drei Wahloptionen
- Möglichkeit der Einbindung eines Informationsfensters zur Erfassung erläuternder Informationen.
Anschließend erfolgt in der Potenzialermittlung die quantitative
und qualitative Bewertung der definierten strategischen Geschäftseinheiten
auf der Ebene von wiederum frei definierbaren Kundenportfolios.
Auf Knopfdruck stehen dem Unternehmen diverse Analysen zur Entscheidungs-
und Strategiefindung zur Verfügung:
- Mitbewerberanalysen
- Preisanalysen
- Preis-Mengen-Analyse
- Trendanalyse
- etc.
CUBE Warenzuteilung
Dieses CUBE-Modul unterstützt das Unternehmen bei der Ermittlung der
ökonomischsten Güterverteilung bei Warenknappheit.
Die CUBE-Datenorganisiation in einem Data-Warehouse ermöglicht,
dass die entscheidungsrelevanten Informationen aus den
verschiedenen CUBE-Bereichen zusammengeführt, gezielt aufbereitet
und verknüpft werden können.
Aufgrund definierbarer Zuteilungszeiträume und -ebenen
(Geschäftsstelle-Produkt, Geschäftsstelle-Packung), der Ist- und Planumsätze
und der aktuellen Lagerbestände können CUBE-Warenzuteilungsmodelle simuliert
werden.
Diese Simulationen können durch bereits bekannte Fakten manuell korrigiert
oder ergänzt und schließlich als Entscheidungsgrundlage herangezogen werden.